Schmeichelhafter Sieg der F1-Junioren in einem spannenden und nervenaufreibenden Spiel.

Hier Doppeltorschütze Max (links) neben Konstantin.

Defensive und junger Jahrgang retten den Sieg!!!

Deetzer Parkstadion, der 30.09.20, Nachholspiel gegen FC Stahl Brandenburg II

Im letzten Pflichtfreundschaftsspiel vor den Herbstferien trafen unsere F1-Junioren auf die Reserve der F-Junioren des FC Stahl. Leicht verspätet startete das Spiel kurz nach halb sechs ohne Abtastungsphase. In einer noch ungeordneten Aufstellung beiderseits übernahmen Feliks Rufflett und Max Rauhut in der 2. Spielminute die Initiative und leiteten mit einen schönen Pass von Feliks in die Tiefe des linken Halbfeldes den 1:0 Führungstreffer durch Max selbst ein, der nach einem schönen Lauf kurz nach der Strafraumgrenze dem Torwart der Gäste keine Chance ließ.

Eigentlich ein guter Start ins Spiel, doch wie so oft gegen stärkere Mannschaften gewannen die Deetzer keine wirkliche Kontrolle über das Spiel. Hauptkritikpunkt war an diesem Abend immer wieder der zu spät gespielte Pass auf die durchaus vorhandenen Mitspieler. So wurden immer wieder schön eingeleitete Gegenstöße mit teilweise zwei oder drei gewonnenen Zweikämpf Bälle durch letztlich technische und taktische Fehler einfach dem Gegner überlassen. Aber auch das Treiben des Balles in tote Räume auf gegnerische Überzahl zu, führte immer wieder zu unnötigen Ballverlusten.

Das teilweise „Vergessen“ der Gegenspieler führte besonders bei Ballverlusten immer wieder zu Konter der schnellen Stahler-Angreifer, die mit Philip Volkstädt und Knud Branzke in Hälfte eins sowie Louisa Bräutigam in Hälfte zwei im Tor selten ohne Unterstützung die einzigen Widersacher der Stahler waren.

So entwickelte sich bis zur 9. Spielminute ein wildes Hin und Her, welches für neutrale Zuschauer zwar spannend anzusehen war, auf das das Trainergespann Rufflett/Raupach aber gern verzichtet hätte. Dann ging es wieder ganz schnell. Feliks leitet stark über links ein, Luca Heinicke setzte beim abgewehrten Schuss von Max nach und schoss zum 2:0 für die Gastgeber ein.

Endlich übernahmen die Deetzer mit der Führung im Rücken das Zepter und agierten nun kontrollierter. Wieder über Feliks eingeleitet, lief Max plötzlich allein aufs Stahler Tor zu und ließ dem Keeper wiederum keine Chance. In der 11. Spielminute stand es somit 3:0 für die Gastgeber und das Spiel schien entschieden, wenn da nicht die pfeilschnelle Offensive der Stahler gewesen wäre. Die 3-Tore-Führung führte bei den Deetzer teilweise zu Selbstüberschätzung man verzettelte sich nun im Kleinklein mit Gegnern ohne wirklich Gefahr zu erzeugen. So wurde auf Deetzer-Seite immer wieder das 1 gegen 1 gesucht oder der Ball blind nach vorn getrieben und letztlich an den Gegner verloren.

Der wiederum leitete immer wieder schnell ein und überspielte geschickt die Deetzer Außenspieler genau in die Schnittstelle zu Philip. So fiel in der 17. Spielminute auch der 3:1 Treffer, wobei der gegnerische Stürmer noch an Knud scheiterte. Den abgewehrten Ball konnte der gescheiterte Schütze ungehindert von den gemächlich zurückrückenden Deetzern ein zweites Mal, diesmal allerdings unhaltbar aufs Tor schießen. Bei zwei klaren Chancen durch Feliks in der 19. Und 20. Minute fehlte leider das Quäntchen Glück und man ging mit der 3:1 Führung in die Pause.

In der zweiten Halbzeit änderte sich trotz deutlicher Worte der Trainer nichts an der Umsetzung der Taktik. Zwar konnte 5 Minuten lang ein weiterer Gegentreffer der nun deutlich fokussiert agierenden Stahler verhindert werden, dies allerdings immer wieder durch konsequentes Verteidigen durch Philip in allerletzter Sekunde. In der 25. Minute kam auch Philip zu spät und Stahl stellte mit dem 3:2 den völlig verdienten Anschlusstreffer her. Jetzt wurde es ein richtiger Fight und die Deetzer mussten alles geben. Beinahe führte eine Kopie des 2. Treffers der Stahler zum Ausgleich, diesmal verkürzte Louisa Bräutigam, mittlerweile im Tor geschickt den Winkel und wehrte den sicheren Ausgleich ab. Mit dieser Aktion wurde nun auch dem letzten Deetzer klar, dass der Sieg noch lange nicht sicher war. Es folgte wieder eine zehnminütige Phase des Hin und Her aus der ersten Hälfte, wobei die Highlights hüben wie drüben immer wieder Ballverluste durch mangelndes Entgegengehen der angespielten Spieler, durch Festlaufen beim Dribbling, durch Wegspringen der Bälle vom Fuß oder durch Fehlpässe waren. In der 36. Spielminute nahm sich Feliks nochmal ein Herz und zog links in den Strafraum und schoss den Ball zum erlösenden 4:2 ins lange Eck. Doch Stahl Brandenburg ergab sich nicht, vielmehr tat es der Doppeltorschütze Feliks gleich und zog rechts in den Deetzer Strafraum hinein und schoss den Ball ebenfalls über Louisa ins lange Eck zum Hattrick ein. Damit war der Anschluss wieder hergestellt und es ging in die letzten zwei Spielminuten. Wieder suchten die Gäste den direkten Abschluss, allerdings diesmal waren die Deetzer hellwach und eroberten den Ball gemeinsam auf der linken Seite. Ein schneller Seitenwechsel brachte den Ball direkt vor die Füße von Luca, der mit einem glücklichen aber schönen Dribbling rechts in den Strafraum vordrang und zum 5:3 Endstand einschoss.

Fazit: Individuelle Fehler und Fehlentscheidungen hätten heute fast den Sieg gekostet, die Kleinen waren heute die Großen.

Für Deetz dabei: Knud Branzke, Philip Volkstädt, Feliks Rufflett (36.), Luca Heinicke (9., 39.), Colin Raupach, Max Rauhut (2., 11.), Konstantin Stöhr, Paul Stoof, Adam Gingold, Louisa Bräutigam, Hugo Zatlidis

Bericht: Marcus Raupach

Fotos: Dennie Rufflett

 

 

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